Immonet.de Redaktionstipp:

Ausgesperrt – und was nun?

25.04.2008

Hamburg, 25. April 2008 – Schlüssel, Handy, Portemonnaie – wer das Haus verlässt, der muss an einiges denken, bevor er die Türe hinter sich zuzieht. Gerade früh morgens ist die Zeit immer sehr knapp. In Eile, Hektik oder Stress kann es dann schon vorkommen, dass das ein oder andere zu Hause liegen bleibt. Der Schock sitzt allerdings tief, sobald man sich aus Versehen ausgesperrt hat. Die Redaktion des Immobilienportals Immonet.de geben Tipps, wie Sie größere Unannehmlichkeiten vorbeugen und im Notfall die Kosten für den Schlüsseldienst gering halten können.


Sicherheit statt „Versteckspiel“

Idealerweise sorgen Sie vor und hinterlegen einen Ersatzschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn, Freunden oder beim Hausmeister. Verstecken Sie jedoch auf gar keinen Fall Ihren Hausschlüssel im Blumentopf, unter der Fußmatte oder an einem vermeintlich sicheren Ort im Garten. Auch wenn Sie der Meinung sind, dass ein potenzieller Einbrecher niemals den Schlüssel in einem ausgehöhlten Stein in Ihrem Gemüsegarten vermuten würde – lassen Sie es dennoch sein. Das ist viel zu riskant, denn Einbrecher kennen solche „Verstecke“ in der Regel – oder haben Sie vielleicht sogar beim Verstecken beobachtet. Setzen Sie lieber auf die klassische Variante und lassen Sie den Ersatzschlüssel sicher von Bekannten aufbewahren.


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Eingeübte Rituale sind hilfreich. Sie stellen sicher, dass Sie auch immer die wichtigsten Sachen mit dabei haben. Stecken Sie daher bei der Ankunft im eigenen Zuhause grundsätzlich den Schlüssel von innen in das Türschloss. Beim Aufschließen müssen Sie den Schlüssel automatisch in die Hand nehmen und vermeiden so, ohne ihn aus dem Haus zu gehen. Oder kleben Sie einen Zettel in greller Farbe an die Haustüre, der daran erinnert, den Schlüssel nicht zu vergessen. Ein weiteres unangenehmes Szenario, das viel Zeit und Nerven rauben kann: ein „unauffindbar“ verlegter Schlüssel. Tipp: Bewahren Sie Ihren Schlüssel grundsätzlich an einem Stammplatz auf und platzieren Sie den Schlüsselbund nicht nach belieben in der Tasche, im Regal oder auf dem Schreibtisch.



Vergesslichkeit kann teuer werden

Hat man woanders keinen Ersatzschlüssel deponiert, geht der Ärger erst richtig los. Dann ist der Schlüsseldienst die letzte Rettung – und das wird in der Regel teuer. Außerdem ist Vorsicht bei der Auswahl eines seriösen Schlüsseldiensts geboten. Gerade bei großen Anzeigen in den Gelben Seiten sollten Sie aufpassen. Rufen Sie lieber mehrere Anbieter an und erkundigen Sie sich vorab nach den Konditionen. Ideal: Entscheiden Sie sich für einen Anbieter aus der unmittelbaren Nähe, denn das hält die Kosten niedrig. Notdienste unter der örtlichen Telefonnummer dürfen nur An- und Abfahrt innerhalb der Ortsgrenzen in die Rechnung einfließen lassen. Seriöse Schlüsseldienste rechnen zudem nach Pauschalen ab: Prüfen Sie daher immer vorab, ob es sich um den Endpreis handelt – also Anfahrt und Mehrwertsteuer inbegriffen. In 90 Prozent aller Fälle ist die Tür nur zugefallen, aber nicht verschlossen. Grundsätzlich sollten Sie daher das Aufbrechen der Türe ablehnen.


Erhebliche Sonn- und Feiertagszuschläge

Natürlich bekommt ein Schlossermeister für seinen Dienst mehr Geld, wenn er am Sonntagmorgen über sein Bereitschaftshandy aus dem Bett geklingelt wird. Diese Zuschläge können an Feiertagen schon bis zu 150 Prozent betragen. Am besten präparieren Sie sich für den Ernstfall und suchen Sie schon vorab einen vertrauensvollen Schlüsseldienst heraus, bevor die Tür aus Versehen hinten Ihnen ins Schloss fällt. Im Internet finden Sie mit etwas Recherche sicher den richtigen Dienstleister. Wer dann die Nummer des Schlossers seines Vertrauens schon im Vorfeld im Handy abspeichert, nimmt dem „Schlüssel-Erlebnis“ ausgesperrt sein einen großen Teil des Schreckens.


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Immobilien & Bauen > Wohnen und Einrichten - 29.04.2010 - Immonet.de

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