Die Monarchis Grundbesitzgesellschaft mbH investiert in ganz Deutschland. Dabei sind größere, reine Wohnimmobilien von besonderem Interesse. Hierbei ist von Bedeutung, dass die Häuser in wachsenden Ballungsräumen liegen, über eine gute Bausubstanz verfügen und die Infrastruktur optimal ist. Dazu zählt zum einen die verkehrstechnische Anbindung aber auch, dass Einzelhandelsgeschäfte, Kindergärten, Ärzte, etc. fußläufig zu erreichen sind. Aufgrund dieser Kriterien und der Möglichkeit des günstigen Erwerbs der Zingster Straße in der Zwangsversteigerung waren diese Häuser erste Wahl, zumal Grünau der jüngste Stadtteil ist, der durch den Kulkwitzer See maßgeblich an Bedeutung gewonnen hat.
Im Rahmen der Versteigerung ist das Objekt in Grünau für 3,45 Mio. Euro an Monarchis gegangen. Von einem neutralen Gutachter wurde für das Gebäudeensemble 2009 ein Verkehrswert in Höhe von über 9,0 Mio. Euro ermittelt.
Erstmals in der Firmengeschichte hatte Monarchis beabsichtigt, einen Teil des Kaufpreises über ein Bankendarlehen zu finanzieren. Eine entsprechende Zusage wurde signalisiert.
Man muss bedenken, dass Ende 2008 die Finanzkrise die Banken beherrschte. Auch viele Unternehmen mussten wegen Kreditabsagen Insolvenz anmelden.
Mit fadenscheinigen Argumenten erfolgte einen Tag vor dem Zahlungstermin eine Absage der Bank – per E-Mail. Jedoch hatte Monarchis einen „Plan B“ in der Schublade. Um die Immobilien-Verwaltung effizienter zu gestalten war vorgesehen, sich von kleineren Objekten zugunsten größerer Wohneinheiten zu trennen. Diese Umstellung wurde nun kurzfristiger umgesetzt, als zunächst geplant. So wurden Objekte in Heilbronn und Mannheim in Kürze verkauft.
Durch die Absprachen mit dem Gläubiger konnte sich
Monarchis auf seine eigenen Stärken besinnen und die
Strategie B sofort in die Tat umsetzen. Trotz widriger
Umstände und innerhalb von nur drei Monaten wurde das
gesamte Kapital aufgebracht. Dies zeigt, wenn Monarchis
„zubeißt“, lässt das Unternehmen unter keinen
Umständen mehr los. Monarchis zeichnet sich als
verlässlicher Partner aus.
Nach Restzahlung hat Monarchis Anfang Dezember 2009 die Verwaltung der Objekte in Leipzig-Grünau übernommen. Zusätzlich hat Monarchis in dieser Zeit noch ein größeres Objekt in Wesseling bei Köln mit 126 Wohneinheiten erworben und übernommen. Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass alle Bestandsimmobilien ausschließlich aus Eigenkapital finanziert sind und Monarchis keinerlei Bankverbindlichkeiten hat, so dass die Firma nach wie vor unabhängig von Kredit-Instituten ist.
Wenige Tage nach der Übernahme der Verwaltung der Häuser in Leipzig-Grünau durch Monarchis Anfang Dezember 2009 wurde das Mieterbüro eröffnet und mit einer Person besetzt, die mit der Objektverwaltung betraut ist. Diese Person war schon bei den Vorbesitzern der Immobilien und hatte sich auf ein Inserat der Firma Monarchis gemeldet. So konnte das Unternehmen sehr viele Einblicke in Hintergründe und Zusammenhänge erfahren. Diese Person ist vor Ort ausschließlich für die Immobilien in Leipzig verantwortlich und wird durch ein Back-Office in Neu-Ulm unterstützt. Monarchis verfügt über eine moderne Verwaltungssoftware, mit der bis zu 2.000 Wohneinheiten von einer einzigen Person verwaltet werden können. Desweiteren sind verschiedene Unternehmen vor Ort mit einigen Bereichen beauftragt worden. Bezüglich weiterer Personalien im Bereich der Hausmeister und Gartenpflege laufen noch Gespräche, so dass hierzu keine Stellungnahmen möglich sind.
Bereits wenige Tage
nach der Übernahme der Verwaltung der Immobilien in der
Zingster Straße hat Monarchis mit den ersten
Renovierungsarbeiten begonnen. Wegen des relativ harten
und langen Winters beschränkt man sich zunächst auf die
allgemein nutzbaren Innenbereiche. Die Malerarbeiten in
den Treppenhäusern sind bereits weitgehend abgeschlossen.
Bei besserem Wetter im Frühjahr werden dann die
Eingangsbereiche in Angriff genommen. Neben den rund 20
Prozent leer stehenden Wohnungen werden dann, je nach
Dringlichkeit, in den vermieteten Wohnungen
wärmegedämmte Fenster und Türen eingebaut. Die leer
stehenden Wohnungen werden nach Renovierung unter dem
Gesichtspunkt der Barrierefreiheit mit einem speziellen
Generationskonzept vermietet. Monarchis beabsichtigt, alte
Aufzüge auszutauschen und die übrigen zu renovieren.
Wichtig ist dabei, dass alle Aufzüge künftig bis ins
Erdgeschoss tiefer gesetzt werden, so dass sie
barrierefrei erreichbar sind. Schritt für Schritt werden
weitere Bereiche folgen.
„Bei dem Mietertreffen drei Wochen nach der Ersteigerung
der Häuser in der Zingster Straße war das gesamte
Monarchis-Team begeistert von dieser Investition. Die
persönlichen Mietergespräche vor Ort haben uns
überzeugt, dass wir hier unsere Handschrift hinterlassen
werden. In Grünau werden wir mit Überzeugung und mit der
Unterstützung der Mieter wieder ein angenehmes Wohnumfeld
schaffen. Geplant ist ein Generationswohnen bei
Barrierefreiheit für jung und alt. Durch die
Zusammenarbeit mit der Mieterschaft wollen wir gemeinsame
Strategien erarbeiten und umsetzen“, sagt
Geschäftsführerin Sonja Schneider.



