Standortgerechte Pflanzen wählenWie schon erwähnt,
liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, Pflanzen zu
wählen, die möglichst gut zu den Boden-, Licht- und
Klimaverhältnissen Ihres Garten passen. Schauen Sie
einfach mal, was beim Nachbarn so wächst und reden Sie
ggf. mit ihm , womit er zu “kämpfen” hat.Pflegeleicht
oder pflegeintensivEin Rosen- und Staudenbeet ist
natürlich wesentlich intensiver zu pflegen als eine
freiwachsende Hecke aus verschieden anspruchslosen
Sträuchern oder bodendeckenden Gehölzen, die sich frei
entfalten dürfen und nur selten geschnitten werden
müssen. Welche Funktion soll Ihr Garten erfüllen- seien
Sie ehrlich zu sich. Hohe Ästhetik, verbunden mit viel
Aufwand oder hauptsächlich schlichte Zweckgebundenheit.
Aber bitte bedenken Sie Eines. Nicht alles, was gut
aussieht, muss zwangsläufig mit viel Arbeit verbunden
sein. Es gibt auch den goldenen Mittelweg mit
anspruchslosen Schönheiten.Unkraut abtragen – vor der
BodenverbesserungSollte Ihr Boden stark mit Unkräutern
besetzt sein, warten Sie noch mit der Bodenverbesserung
und Pflanzung. Sonst graben Sie um und die Wurzeln sind
wieder im Boden. Einmal im zeitigen Frühjahr
durchgegangen und warten, was im Herbst noch steht
(besonders bei Quecken u. anderen Wurzelunkräutern). Da
ich kein Freund der Chemiekeule bin, spreche ich bewusst
nicht davon (nur im absoluten Notfall). Mit einer
schwarzen Abdeckfolie kann man den Unkräutern durch
langanhaltenden Lichtentzug auch gut “zu Leibe
rücken”, sollte das Gelände noch brach liegen und
sonst noch nichts angepflanzt sein.Bodenvorbereitung –
ganz wichtigBei aufgeschütteten Böden einer Neuanlage
oder Böden mit starkem Bewuchs tiefwurzelnder Unkräuter
empfiehlt es sich, die Pflanzung nochmals um eine Saison
zu verschieben, um den Boden großräumig (besonders bei
stark verdichteten) auszutauschen oder eben gut
vorzubereiten. Während der Hochbauphase wird der Mutter-/
Oberboden eigentlich immer seitlich gelagert (in Erdmieten
max. 1,80m hoch), um diesen später wieder – als lebende
Substanz und unverdichtet – als Pflanzengrundlage
einzubauen.Bodenbeschaffenheit ermittelnBei Unsicherheit
bezüglich Ihrer Bodenbeschaffenheit kontaktieren Sie doch
Ihren örtlichen Fachmann – gerne auch mich. Er wird
Ihnen sicher kostenfreie Auskunft geben. Wenn Sie sich in
der Lage fühlen, kann von diesem auch eine Bodenfräse
stundenweise oder halbtags gemietet werden. Aber bitte
Vorsicht, wenn es Ihnen zu gefährlich erscheint, lassen
Sie dem Fachmann den Vorrang. Die Maschinen sind, bei
ungeübter Nutzung, nicht ungefährlich.Bodenverbesserung
– absolute Grundlage für gutes GedeihenUm strapazierte
Böden wieder aufzubereiten, verwende ich Oscorna
Bodenaktivator. Er hilft speziell bei der Humusbildung und
Regeneration ausgelaugter Böden. Besonders nachteilig
wirken sich oft zu sandige Böden auf das Wachstum aus,
weil diese das Wasser schlecht halten. Stauende Nässe ist
ebenso ungünstig. Leiten Sie überschüssiges Wasser ab,
arbeiten Sie in beiden Fällen genügend Kompost ein (ca 5
cm/ m²). Achten Sie schon bei der Pflanzauswahl auf eher
feuchtigkeits-oder trockenheitsresistente Pflanzen, je
nach den besonderen Verhältnissen vor Ort. Rhododendren,
z.B. benötigen eine spezielle Moorbeeterde.Selbst machen
oder mit Hilfe vom FachmannJe nachdem, wie sehr Sie sich
in der Lage fühlen, bestimmte Arbeiten selbst
auszuführen, können Sie natürlich, u. U., eine
größere Menge Geld sparen. Bei anspruchsvollen und
speziellen Arbeiten würde ich aber dem Fachmann den
Vorrang gewähren, zumal sich ja eine Sache auch nicht ins
“Unendliche” ziehen sollte. Bei Pflanzarbeiten, z.B.,
könnten Sie – bei Eigenarbeit – schätzungsweise 30%
der Pflanzensumme einsparen, die der Fachbetrieb für die
Pflanzarbeiten zusätzlich in Rechnung stellen
würde.Durchdachte Planung – sehr wichtig
Ein sehr wichtiger Aspekt ist auf jeden Fall die
durchdachte Planung, welche nicht dem Zufall überlassen
werden darf. Aber auch hier sind die Kosten klar im Rahmen
zu halten. Hier finden Sie eine große Auswahl an
Qualitätspflanzen einer deutschen Markenbaumschule, die
eigens produziert und die Pflanzen für Ihren Garten zum
besten Preis-Leistungsverhältnis anbietet, das ich
kenne.Struktur und Raum schaffenVor dem eigentlichen
Pflanzvorgang ist es wichtig, die gekauften Pflanzen
entsprechend Ihren späteren Größen auszulegen und
zuerst die Gerüstbildner (Bäume, Sträucher, Gerüst-
und Leitstauden oder höhere Gräser) und dann erst die
niederen Pflanzen (Bodendecker, Polster, niedere Arten) zu
berücksichtigen.Auf lückenloses und harmonisches
Gesamtbild der Pflanzung achtenUm eine dichte und
geschlossene Fläche und ein harmonisches Bild zu
erhalten, ist es wichtig im sogenannten Dreiecksverband zu
pflanzen und entsprechend der Lebensbereiche und
Geselligkeitsstufen sog. Tuffs anzulegen, d.h. nicht
wahllos einzelne Pflanzen oder nur einige innerhalb der
Gesamtfläche zu “verstreuen.”Wurzelnackt, Ballen-
oder Containerware – eine Frage des Preises und des
PflanzzeitpunktesDas ausreichende Wässern nach dem
Pflanzen sollte abschließend nicht vergessen werden.
Wurzelware (am preisgünstigsten gegenüber Ballen- und
Containerware) mindestens 2 bis 3 Stunden in Wasser
stellen und auf eventuellen Pflanz(rück-)schnitt achten.
Wurzeln in keinem Fall beim Pflanzen umknicken, sondern
ausreichend tiefe Pflanzlöcher graben und die Seiten und
die Sohle gut lockern. Ggf. können Sie das Düngen auf
das spätere Frühjahr verschieben (speziell bei
wurzelnackten Rosen). In keinem Fall die nackten Wurzeln
oder den Ballen mit dem Dünger in direkte Berührung
bringen, da es sonst zu Verbrennungen kommen
kann.
Bald ist PFLANZZEIT im Garten!
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08.02.2011
Angaben zum Unternehmen
Matthias Rothfuß
86316 Friedberg
http://www.matthias-ro...
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