Hamburg, 4. Juni 2008 – Immer mehr Hauseigentümer, die sich regelmäßig über ihre hohen Stromrechnungen ärgern, sind dazu übergegangen, selbst Strom zu produzieren. Ökostrom ist umweltfreundlich und wird hoch subventioniert. Die Immobilienprofis von Immonet.de zeigen die Vorteile von Fotovoltaik-Anlagen auf und nen-nen die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten, von denen Sie unter Umständen profi-tieren können.
Das „Erneuerbare Energien-Gesetz“ sichert privaten Stromerzeugern, die ihre Foto-voltaikanlage noch 2007 in Betrieb nehmen, 49,21 Cent je eingespeister Kilowatt-stunde zu. Und das 20 Jahre lang. Wie lange es dauert, bis sich die Investition amor-tisiert hat, hängt vom Kostenaufwand und vom Ertrag ab. Im Zuge steigender Ener-giepreise und in Verbindung mit staatlichen Förderprogrammen hat die Fotovoltaik in den vergangenen Jahren jedenfalls einen regelrechten Boom erlebt. Bei der An-schaffung sind die Module der teuerste Faktor. Für jedes installierte Kilowatt kann man rund 5.000 bis 6.000 Euro rechnen.
Fotovoltaik – Was ist das?
Unter Fotovoltaik versteht man die Umwandlung von
Lichtenergie in elektrische E-nergiemittel so genannter
Solarzellen. Diese bestehen aus dem Halbleiter Silizium,
das die Eigenschaft hat, nach einer speziellen
Aufbereitung unter Lichteinwirkung elektrisch leitfähig
zu werden. Um den gewonnenen Gleichstrom in das
öffentliche Stromnetz einspeisen zu können, muss er von
einem Wechselrichter in Wechsel-strom umgewandelt
werden.
So funktioniert die
Förderung
Das Förderungsprogramm der KfW für Fotovoltaik-Anlagen
kann unter anderem von Privatpersonen, gemeinnützigen
Investoren, Freiberuflern und Landwirten genutzt werden,
die kleinere Photovoltaik-Anlagen errichten, erweitern
oder erwerben möch-ten. Die KfW stellt dann langfristige,
zinsgünstige Darlehen bereit, bei denen in den ersten
Jahren keine Tilgung gezahlt werden muss. Die maximale
Darlehenshöhe liegt bei 50.000 Euro. Achtung:
Anschlussfinanzierungen und gebrauchte Anlagen sind von
einer Förderung ausgenommen.
Dennoch: Ohne staatliche Förderung ist Fotovoltaik nicht konkurrenzfähig. Da die Anschaffungskosten für eine Fotovoltaik-Anlage nicht signifikant gesunken sind, führt dies dazu, dass die Investition nicht immer lohnend ist. Auf der anderen Seite ist aber zu bedenken, dass ein großer Teil der Folgekosten der konventionellen Energieer-zeugung nicht in die heutigen Energiepreise mit eingehen. Eine Fotovoltaik-Anlage ist damit eine Investition in den Klimaschutz. Der Kauf einer Solaranlage lohnt sich nur, wenn sie wenigstens 20 Jahre hält. Das bedeutet mindestens 20 Sommer und 20 Winter, extreme Temperaturschwankungen, Regen, Stürme und Schnee. Diesen Einflüssen müssen die Module trotzen.



